Cyberpunk 2077 Trama Team

Trauma Team International. ist ein Rettungssanitätsdienst und Megakonzern, der in den USA, Kanada und Teilen von Europa arbeitet. Er war zum ersten Mal im E3-Trailer von Cyberpunk 2077 zu sehen.

In der Pen&Paper Rollenspielvorlage wählt man im Notfall entweder 911 und wird über das Telefon geortet oder ist Träger eines Transmitters, der den Notruf absetzt, sobald  die Vitalparameter auf ein kritisches Niveau abfallen. Die gängigste Variante ist jedoch eine Plastikkarte, die man durchbricht, um in einem Umkreis von 20 Meilen nach Hilfe zu rufen. Die Funktion der Karte kann mit anderen Leuten geteilt werden, sofern der Besitzer anwesend ist, um die Rechnung zu begleichen.

Die E3-Demo von Cyberpunk 2077 zeigte ein Frau mit Platin-Mitgliedschaft beim Trauma Team, deren Notrufimplantat von Entführern durch einen Unterbrecher (einen sog. Shard) sabotiert wurde. Die Frame by Frame Beiträge auf der offiziellen Website bestätigten zudem, dass auch die Karten-Funktion im Videospiel vorkommen wird.

Trauma Team wirbt damit, innerhalb von sieben Minuten am Patienten zu sein oder man bekommt sein Geld zurück. Der hoch spezialisierte Einsatztrupp besteht aus einem Fahrer, einem leitenden Medizintechniker, einem Assistenten und zwei Sicherheitsoffizieren. Um für alles gewappnet zu sein, reist die Ambulanz ein einem schwer gepanzerten Gleiter (in Cyberpunk 2020 ein AV-4), unterstützt von einem Bodenteam, einem Tankfahrzeug und im Gebiet verteilten Tankstellen. 

Der Pilot soll so erfahren sein, dass er seinen 6 Tonnen schweres Flugobjekt sogar auf einem geparkten Auto landen kann. Wenn es brenzlig wird, sichern die beiden Sicherheitsoffiziere das Areal mit den beiden Bordkanonen oder ihren tragbaren Waffen, während der Medizintechniker den Patienten schnell einlädt.

Innerhalb des Transporters warten eine Herz-Lungen-Maschine, Biomonitore und Kühltanks auf den Patienten, damit er bei niedrigen Temperaturen so lange wie möglich stabil bleibt. Schlimmste Wunden werden direkt an Board genäht, Elektroschocks zur Reanimation verwendet sowie Medikamente und Flüssigkeit verabreicht. Alle nötigen Vorkehrungen sollen innerhalb von 4 Minuten getroffen werden. 

Solch ein aufwändiger medizinischer Service hat seinen Preis: Etwa 100 Eurodollar pro Minute. Für einige Mitarbeiter sorgen z.B. die Megakonzerne im Rahmen einer Versicherungspolice für den nötigen Schutz.  Man kann auch eine eigene Mitgliedschaft beantragen und zahlt z.B. 5000 Eurodollar am Monatsanfang ein. Da es ein Privatkonzern ist, gibt es keinerlei Verpflichtungen, nicht zahlende Patienten zu behandeln. Wer in der Not nicht gut bei Kasse ist, muss folglich leider liegenbleiben.