Im Rahmen der E3 hatten einige deutsche Magazine die Gelegenheit, den Level Designer Miles Tost zu Cyberpunk 2077 zu interviewen. Das neue Interview der PC Games Hardware ist sehr umfangreich und während viele Infos daraus bereits bekannt waren, sind zwei Details besonders interessant und neu.

Zunächst wird bisher das Speichern des Spiels ähnlich wie in The Witcher 3 jederzeit und an jeder Stelle möglich sein. 

Auf die Frage hin, ob alle Orte und Personen aus der Rollenspiel-Vorlage stammen, antwortete Miles Tost:

"Ja, wobei es etwas wie bei The Witcher 3 ist. Die Orte und Personen entstammen alle dem Ausgangsmaterial, aber wir erlauben uns hier und da künstlerische Freiheiten. Weil das Pen-and-Paper-System bis ins Jahr 2020 geht, wir aber 57 Jahre später unterwegs sind, können wir fast eine Art Parallelwelt erschaffen, in der manche Events aus der Vorlage nicht oder etwas anders abgelaufen sind. Deswegen seht ihr bei uns Figuren, bei denen Hardcore-Cyberpunk-Fans sagen würden: Hey, die müssten eigentlich alle tot sein!"

Hier haben wir es also offiziell bestätigt: Das Spiel Cyberpunk 2077 setzt den Kanon des Tischrollenspiels nicht fort, sondern interpretiert in. Das ermöglicht ausreichend Wiedererkennungswert für Fans von Cyberpunk 2020, erlaubt CD Projekt Red jedoch ausreichend künstlerische Freiheit für eigene Ideen und Storytwists. 

PCGamesHardware.de - Cyberpunk 2077: Das Mega-Interview