Cyberpunk 2077 - Hacking

Die Kollegen von PCGamesHardware.de hatten auf der diesjährigen E3 die Gelegenheit, sich mit UI Coordinator Alvin Liu zu unterhalten. Im Interview gelang ihnen das, was vielen anderen verwehrt blieb: CD Projekt Red mehr Details zum Hacking in Cyberpunk 2077 zu entlocken. Oben drauf gibt's noch kleine Infos zum Inventar und den Waffen.

Laut Alvin Liu ging es beim Hacking in der Gameplay Demo im Optimalfall darum, Malware in das System der Animals hochzuladen. Weniger begabte Hacker schaffen es vielleicht gerade einmal eine Tür zu hacken, Profis könnten aber die Position der Gegner herausfinden oder die Kameras deaktivieren.

Eine tolle Idee ist, dass jede Firma ein unteschiedliches Sicherheitssystem haben kann, die Hacking-Minigames demnach auch unterschiedlich aussehen und auf unterschiedliche Weise gelöst werden müssen.

In der Demo musste eine richtige Folge an Hexadezimal in einer Tabelle gesucht werden, um damit einen Puffer zu füllen. Man muss sie dabei erst in einer Zeile und dann in einer Spalte suchen. Dabei ist der übrig gebliebene Platz im Puffer nach den ersten beiden Werten wichtig und die Anordnung der Zahlen, weshalb im Interview mit der PCGamesHardware.de der Vergleich zu Tetris fiel. 

Hacker mit hohen Skillwerten haben die Zahlenfolge beim Start des Minigames vielleicht schon zum Teil gefüllt und wer gar keine Lust darauf hat, löst vielleicht nur einen Teil für den Basiszugriff oder überlegt sich einen anderen Weg zum Vorankommen. 

Während eines Hacks von Gegenständen oder Personen verstreicht die Zeit etwas langsamer im Spiel, da ein Hack etwa 30 bis 45 Sekunden dauert. 

Auch ein echter Stop des Spiels ist mit dem Pausenmodus möglich, wobei die Funktionen dabei eingeschränkt werden. Man kann dann z.B. nicht überall die Waffen wechseln oder Cyberware-Implantate tauschen, da hier häufig ein Besuch beim Ripperdoc nötig ist. Software-Updates könnten dagegen unterwegs erledigt werden.

Coole Waffen und Gadget lassen sich natürlich craften, wobei laut Liu die Herstellung im Spiel nie verpflichtend oder aufgezwungen sein soll. Wenn ihr euch dagegen mit Gangs gut stellt, steht euch bei ihren Händlern mehr und mehr vom Sortiment zur Verfügung.

Das Inventar richtet sich nach einem Maximalgewicht und bleibt somit eher realistisch, sodass nicht tonnenweise Items oder 5 Bazookas in die Hosentasche kommen.

PCGamesHardware.de - Cyberpunk 2077: Das Mega-Interview zu Quests, Waffen und tiefe Taschen