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Ordnung und Chaos

Die Kriminalitätsrate in Night City ist enorm hoch und das NCPD total überlastet. Daher habt ihr in Nebenaktivitäten über die ganze Stadt verteilt die Möglichkeit, selbst die Verbrechensbekämpfung in die Hand zu nehmen.

In der Preview bin ich einfach einem so genannten NCPD Scanner Hustle gefolgt, der ganz in der Nähe war. Hier musste ich Verbrecher zur Strecke bringen, die sich in einer Gasse verschanzt hatten. Anschließend musste ich vor Ort noch Beweise sichern, also einfach nur in die Hand nehmen und schon bekam ich eine Danksagung samt Geldüberweisung.

Die Aktion stellte spielerisch jetzt keine große Herausforderung dar, ist aber zum Beispiel ganz nett, um in einem ansonsten eher ungefährlicheren Stadtteil einen kleinen Action-Snack einzuwerfen und neue Skills oder neues Equipment auszutesten.

Ihr könnt auch weitere Verbrechen in der Stadt bekämpfen oder selbst zum Problem werden, denn Cyberpunk 2077 hat auch ein Fahndungssystem. 

Leichte Vergehen wie meine vorherigen, kleineren Verkehrsdelikte (Autos zerbeulen, Laternen umfahren) reichen noch lange nicht aus, damit ein Polizist seinen Donut fallen lässt, doch beim ersten überfahrenen Polizisten hört der Spaß dann auf und Untertauchen ist angesagt.

Zwar kann V nicht in die Cyberpsychose verfallen, aber wenn ihr euch besonders irre anstellt, denkt die Polizei trotzdem, ihr könntet ein Cyberpsycho sein und schickt euch die MAX-TAC (Maximum Force Tactical Division) auf den Hals. Diese Psycho-Squad ist auf absolute Härtefälle vorbereitet und jagt euch bis zum bitteren Ende. 

Falls ihr selbst Cyberpsychos in den Ruhestand versetzen wollt, bietet euch Cyberpunk 2077 die Gelegenheit, Jagd auf sie zu machen und sie in Bosskämpfen herauszufordern.

Wenn es nicht gerade um Autos geht, verfügt das Spiel übrigens über kein richtiges Diebstahlsystem. Laut Miles Tost sind die Interaktionen zwischen den Charakteren und die Auswirkungen auf die Haupt- und Nebenquests schon komplex genug. Denn selbst zentrale NPCs wie Jackie müssten ihre Meinung über euch ja dann ändern, nur weil ihr ihnen mal eben ein Schnitzel vom Teller oder eine Hand voll Eddies geklaut habt. 

Das ist schade, unrealistisch und eine ordentliche Kerbe in der sonst tollen Immersion. Um diesen Umstand nicht noch weiter zu verstärken, besitzen euch freundlich zugewandte NPCs eh nicht viel, das ihr einsacken könntet, Feinde dagegen schon deutlich mehr.