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Erneut springen wir zur kräftigen, weiblichen Solo-Version von V zurück, denn ein Bosskampf naht. Sasquatch stellt sich uns in den Weg. Die muskelbepackte Anführerin der Animals trägt das Juice nicht nur in ihrer Blutbahn, sie hat sogar einen Tornister auf dem Rücken, der sie stets mit neuem Saft versorgt. Sie lässt einen riesigen Hammer kreisen und wo sie trifft, wächst so schnell kein Gras mehr. Es stellt sich heraus, dass der Container mit dem Juice, welcher im eher mager beleuchteten Teil der Mall bläulich silbern aufleuchtet, ihr Schwachpunkt ist. V zielt also auf den Rücken von Sasquatch, was gar nicht so einfach ist, da die Gangleiterin im Boden versenkbare Reklametafeln nutzt, um sie als Barriere zwischen V und sich zu platzieren oder V damit einzukesseln. Mit dem Bruch des Juicecontainers schwinden auch die Kräfte von Sasquatch und sie lässt den Hammer fallen. Die Gelegenheit für V, sich den Hammer zu greifen und damit ihrer Kontrahentin das Leben schwer zu machen. 

Doch unsere Gegnerin packt plötzlich V und beginnt mit Hilfe von NetWatch einen Hack. Nun haben wir zwei Probleme: Die Gegnerin vor uns und den NetWatch-Agenten, der einen Hack initiiert. Der Bossfight hat laut CDPR nun ein Zeitlimit. Zum Glück schaffen wir es, die drogenabhängige Bodybuilderin rechtzeitig auf die Bretter zu schicken. Nun haben wir die Chance, Sasquatch permanent zu erledigen (zu töten) oder sie bewusstlos am Leben zu lassen, was natürlich jeweils mit Konsequenzen verbunden ist. In der Demo knipst V die Frau am Boden endgültig aus.

Wir hetzen rüber zum NetWatch-Agenten, der sich in einem alten Kinosaal versteckt hat. Hier bricht der Kontakt zu Placide ab - ein Zufall? Wir betreten den Saal voller leerer Sitze, die mit rotem Stoff überzogen sind. Es läuft ein Western auf der Leinwand, der mit echten Schauspielern besetzt ist (keine CGI- oder Spielcharaktermodelle). Der Agent hält sich im Vorführraum auf und stellt sich als Bryce Mosley vor. Mosley sucht keinen Kampf, er möchte mit V verhandeln und bietet sogar mehr Geld als die Voodoo Boys. Wir erklären, dass wir nicht auf Geld aus sind, sondern auf ein Treffen mit Brigitte. Mosley behauptet, dass die Gang V nur benutzen würde und Brigitte die ganze Operation überwacht hätte. Laut seinen Informationen würde man V loswerden wollen sobald der Job erledigt ist.

Man steht nun vor der Wahl: Wem soll man vertrauen? Wir entscheiden uns für die Seite der Voodoo Boys und überwältigen Mosley. Wir hacken sein Bewusstsein und wollen den Angriff von NetWatch stoppen. Wir sehen eine Übersichtskarte von Night City mit unterschiedlichen Standpunkten und wie NetWatch nun plötzlich versucht, den Standort in Pacifica zu übernehmen, da von den verbundenen Knotenpunkte rote Pfeile auf uns zusteuern. 

Doch irgendwas läuft schief. Vs Bewusstsein wird überlastet und startet neu. Mehrere Stunden später erwachen wir und liegen neben dem toten Mosley. Johnny Silverhand steht neben uns und informiert uns, dass uns die Voodoo Boys tatsächlich reingelegt haben. Placide hat die Verbindung von NetWatch über V gegrillt, um die Voodoo Boys zu schützen, aber unsere Protagonistin hat irgendwie überlebt.

V schnappt sich eine ordentliche Summe Eddies, die Mosley im Kino hinterlassen hat und verlässt die Mall. Dabei kommen wir an den Schlachtfeldern von vorher vorbei und sehen die Schäden an der Umgebung, die wir zuvor angerichtet haben. Draußen ist es mittlerweile wieder Tag und wir treffen die Laufburschen von Placide erneut, die sichtlich überrascht sind, dass wir noch leben. Wir verlangen sofort zu Placide gebracht zu werden und reisen jetzt per Fast-Travel. Während des Ladescreens werden einzelne Bilder gezeigt, die jedoch eher düster sind und fast wie Screenshots der Umgebung aussehen. 

Zurück bei Placide bedanken wir uns erst einmal mit einem saftigen Schlag ins Gesicht beim verdutzten Voodoo Boy. Er geht kurz zu Boden und Brigitte betritt den Raum. 

Sie wusste von dem Geheimnis unseres Neurchips und bietet uns an, seine Intaktheit zu überprüfen. Wir folgen ihr tief in das Kellersystem des Gebäudes, wo wir über die Schächte und Wagen eines stillgelegten Nahverkehrszuges zu einer Art Kommandozentrale gelangen.

Hier warten weitere Voodoo Boys auf uns, sowie eine Badewanne voller Eiswürfel. Brigitte deutet an, dass der Neurochip möglicherweise früher einmal Johnny Silverhand gehört hat, da auf im ein Teil seiner Signatur zu finden ist. Um mehr über die Funktion des Chips zu erfahren, müssten wir Alt Cunningham kontaktieren. Die legendäre Hackerin war Silverhands Exfreundin und die erste Person, die es schaffte, ihr Bewusstsein digital in den Cyberspace hochzuladen. Mit Silverhands Signatur will Brigitte Alt im Cyberspace anlocken. Niemand sei seit langer Zeit so tief in das Net vorgedrungen und V könnte die erste sein, der es gelingt.

Wir legen uns in die Wanne voller Eis und schließen die Augen. Ähnlich wie in der Matrix sehen wir um uns herum die Umgebung durchzogen mit roten und weißen Pixeln. Die Netrunner der Voodoo Boys und Brigitte sind nur noch schemenhaft als Schatten zu erkennen. Brigitte bringt uns tiefer in das Net hinein und um uns herum verschwindet begleitet von coolen Effekten jeglicher Bezug zum physischen Raum. Über einen Ozean von Daten hinweg gleiten wir auf eine riesige Wand zu. Brigitte sagt, dass vor uns die Blackwall liegt, die Trennwand zu den tiefsten Teilen des Cyberspace und niemand außer Alt habe es bisher hinein oder heraus geschafft. In diesem Moment sehen wir wie eine gigantische Gestalt vor uns die Wand der Blackwall in unsere Richtung eindrückt. Etwas will sich Zugang auf unsere Seite verschaffen. Ist es Alt Cunningham? 

An dieser Stelle endet die Demo von Cyberpunk 2077